Ayla DiYor - Die etwas eigenwillige Ärztin
StarWars - Gesellschaftsrollenspiel mit Würfelsystem
Ayla wird gespielt von: Emanuelle Vaugier
Aussehen und Auftreten:
Dunkelblaue Augen sehen einen an, wenn man in das jugendliche Gesicht der Ayla DiYor blickt. Umrundet werden die leicht
geschwungenen Augenbrauen, die kleine Stupsnase, sowie der weiche Mund von langen, schwarzen Haaren.
Im hellen Tageslicht erscheint die Haut der jungen Frau recht blass, nur selten erkennt man auf ihren Wangen einen rosa Touch.
Aylas Stimme ist fein und klar; sie besitzt einen scharfen Unterton, der manchen glauben lässt, sie verstehe keinen Spaß. Auch
ihr Blick ist häufig zu ernst, weshalb man die junge Frau nicht selten als ein wenig eigen nennen mag.
Mit einer Körpergröße von 1,60m und einem Gewicht von 60kg hat sie das ideale Gewicht für eine Frau in ihrem Alter, auch wenn
ihr persönlich das ein oder andere Pölsterchen um die Schenkel herum zu viel erscheinen mag. Mit 23 Jahren jedoch, hat man so
allmählich verstanden, dass es nicht nur auf das Aussehen ankommt.
Aylas Körperhaltung ist stehts aufrecht; ebenso ihr weicher, graziöser Gang, was ihr einen anmutigen Anblick verleiht. Doch
gleichzeitig wirkt sie dadurch immer etwas steif und verkrampft.
Was ihre Kleidung angeht, hat die junge Ärztin einen exklusiven Geschmack. Es muss nicht immer das teure Nekliche für darunter
sein, dennoch achtet Ayla sehr auf die Qualität der Stoffe, welche sie trägt. Selten kommt es vor, daß man ihr in einer
Jogginghose und weitgeschnittenen Pullover über den Weg läuft. Körperbetont und elegant könnte man ihre Garderobe beschreiben.
Charaktereigenschaften:
Zunächst einmal muss man Ayla zugestehen, daß sie immer versucht hat, ihr Leben alleine und unabhängig von anderen zu meistern.
Natürlich kam ihr Vater ihr dabei in die Quere, denn dessen Einfluß hatte durchaus seine Wirkung auf Aylas Karriere. Doch stur,
wie die junge Ärztin nun einmal ist, hat sie jegliche offensichtliche Hilfe ständig abgelehnt.
Durch ihr Auftreten bewirkt Ayla bei vielen Leuten, daß sie für eingebildet und arrogant gehalten wird. Wohl ist dies von ihr
beabsichtigt, denn somit kann sie ihre eigentliche Naivität und Schwäche vor anderen verbergen. Das Lachen fällt ihr häufig
recht schwer, bzw. versteht sie nicht jeden Humor. Ayla nimmt einfach alles viel zu ernst und wirkt daher nicht selten spießig.
Ihr Äußeres ist ihr sehr wichtig. Nicht, daß die junge Ärztin sich täglich heraus putzt und mit Schminke bedeckt, bis man
diese nur noch mit einer Spachtel von der Haut weg bekommt. Sie pflegt sich gründlich und gut, legt wert auf eine straffe und
sanfte Haut.
Im Umgang mit Männern hat Ayla so ihre Probleme. Durch eine schlechte Erfahrung gebrandmarkt, lässt sie niemanden so recht an
sich heran. Sie hat Angst vor ihrer eigenen Naivität und schreckt daher eher vor Männern zurück. Einem offensichtlichen Macho
gegenüber ist sie voreingenommen. Dieser hätte wohl nicht einmal die Chance sich bei ihr als guter Gesprächsparter zu beweisen.
Häufig kommt es daher auch vor, daß sie distanziert oder gar zickig reagiert.
Hintergrundstory:
Ayla DiYor wuchs in einem angesehenen und wohlhabenden Elternhaus auf. Ihr Vater war Oberarzt der Besatzung eines hiesigen
Weltraumkreuzers und hatte durchaus auch Einfluss auf Wirtschaft und Politik. Schnell geriet seine Tochter nach ihm. Sie
studierte ebenfalls Medizin, ließ sich jedoch ungern von ihrem Vater helfen. Ihrer Mutter missfiel der Gedanke, daß Ayla
ebenso wie der Vater als Ärztin durch den Weltraum ziehen würde, doch diese hatte keine Chance gegen den Sturkopf ihrer Tochter.
Ebenso wenig der Vater, der sein Kind lieber mit einem reichen Mann verheiratet gesehen hätte.
Ayla setzte sich durch und absolvierte die Prüfungen mit Bestnoten. Und als sie sich dazu entschloß, selbst der Besatzung eines
Weltraumkreuzers beizutreten, war sie einundzwanzig Jahre jung. Der Abschied vom Elternhaus fiel ihr nicht all zu schwer.
Ausschließlich bereute sie, ihre Mutter einfach zurück lassen zu müssen, doch der Drang nach Freiheit und Abenteuern im Weltall
war größer.
Von jener Freiheit und die Art der Abenteuer, die sie gerne gehabt hätte, war jedoch keine Spur. Zumindest zu Beginn nicht. Es
war ein anstrengender Job und Ayla lernte das wahre Leben kennen. Die anderen Doktoren, ausschließlich Männer, schubsten sie
anfangs wie einen Laufburschen herum; beachteten ihre Fähigkeiten gar nicht. Erst, als Ayla sich im Kampf um das Leben eines
wichtigen Offiziers bewies, bekam sie Anerkennung. Der Offizier, mit Namen Hrotghar Stacknov, war ein hübscher Mann; Mitte
Zwanzig etwa, dunkle Haare und düstere, dunkelblaue Augen. Er hatte es in seinem jungen Alter bereits weit gebracht und nach
seinem Talent zu urteilen, hätte er es durchaus noch viel weiter bringen können...
Es kam, wie es kommen musste. Die junge Ärztin und der Offizier verliebten sich ineinander. Sie waren ein hübsches Pärchen und
schienen gut zusammen zu passen. Ein jeder glaubte, die Ayla und Hrotghar würden eines Tages heiraten und Kinder in die Welt
setzen. Auch Ayla selbst glaubte daran und hielt es für eine Selbstverständlichkeit. Sie wollte schon immer Mutter werden, doch
hatte sie nie den passenden Kandidaten dafür gehabt und sich daher vorerst ihrer Arbeit verschrieben.
In Hrotghar sah sie nun den Vater ihrer zukünftigen Kinder und als bei ihr tatsächlich eine Schwangerschaft festgestellt wurde,
war ihre Freude groß. Ayla sagte ihrem Freund nichts davon, drängte ihn aber ab diesem Zeitpunkt ständig mit einer Verlobung
und ließ Anspielungen verlauten. Doch Hrotghar wies sie immer wieder zurück und wollte nicht über ihre gemeinsame Zukunft reden.
Das Paar stritt sich immer häufiger und bald schon entfernte sich der Offizier immer mehr von seiner Ärztin.
Als Ayla ihn beinahe schon zu verlieren glaubte, beichtete sie ihm, daß sie ein Kind erwartete. Hrotghars erste Reaktion war
überschwengliche Freude. Er fragte sie, warum sie ihm das nicht schon früher mitgeteilt hatte. Für einige Zeit schien ihre
Beziehung wieder so frisch und unberührt wie früher zu sein. Nicht lange währte diese Verbundenheit zwischen den beiden.
Ayla war bereits im 4. Monat, als Hrotghar ihr eröffnete, daß er das Kind nicht haben wollte. Das er wieder diese ungezwungene
Beziehung führen wolle, wie sie Anfangs zwischen ihnen bestand. Doch die junge Ärztin ließ sich von ihrem Kinderwunsch nicht
abbringen. Als ‚Dank‘ dafür ließ Hrotghar sie allein zurück und machte sich ohne ein Wort des Abschiedes aus dem Staub.
Durch den psychischen Stress bedingt, verlor Ayla zu allem Übel auch noch ihr Baby im 5. Monat. Die Ärzte, die sie behandelten,
stellten fest, daß sie wahrscheinlich nie wieder Kinder würde bekommen können. Doch anstatt sich gehen zu lassen, steigerte
sich die junge Frau nur noch mehr in ihre Arbeit hinein. Es war schließlich das Einzige, was ihr noch blieb.