Jennifer Brighton - Die verbiesterte Vertrauensschülerin
Harry Potter - Rollenspiel in einem Internetforum

Jennifer Brighton ist eine 16jährige Schülerin auf der Schule für Hexerei und Zauberei Hogwarts. Sie ist ca. 1,60 groß und besitzt eine recht schlanke Statur trotz der Tatsache, daß sie überhaupt kein Sport macht. Jennifer hat braune Augen und lange, dunkle Haare, die ihr glatt über den Rücken fallen oder auch häufig zu einem Zopf zusammen gebunden sind. Ihr Gesicht lässt eine feine Mimik erkennen, doch zumeist sieht man kein Lächeln auf den Lippen des Mädchens. Vielmehr versucht sie jegliche Gefühle hinter einer mehr schlecht als recht gebauten, imaginären Wand zu verstecken.

Jennifer ist in Slytherin Zuhause, wo sie nach Aussagen vieler ihrer Mittschüler sehr gut hin passt. Ihr Auftreten wirkt meist arrogant. Sie lässt sich auf niemanden ein und geht ihres eigenen Weges, was ihr bisher auch nicht geschadet hat. Schließlich hat sie es zur Vertrauensschülerin geschafft! Wie, ist eine andere Frage, denn sie hat sich bisher für noch keinen außer sich selbst eingesetzt. Wahrscheinlich war Jennifer die einzig halbwegs ‚vernünftige' Slytherin ihres Jahrganges. Überhaupt hält sie nicht viel von den anderen. Freunde gibt es nicht und Gefühle unterdrückt sie, aus Angst, verletzt zu werden. Doch unter der Maske aus Arroganz und Ignoranz verbirgt sich ein so zerbrechlicher Kern, daß es ein Wunder ist, das sie ihre Barriere tatsächlich so lange aufrecht halten kann. Und im Grunde wünscht sie sich nichts sehnlicher, als geliebt zu werden.
Doch ihr Unterbewusstsein verdrängt gerne und so steigert sie sich lieber in ihre schulische Laufbahn hinein. Neben dem Zaubertrankunterricht, beherrscht Jen noch gute Kenntnisse in Arithmantik und Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Sie ist sehr ehrgeizig, wenn es um Noten geht und lässt sich nur ungern in einem Fach hängen. Ihr Traumberuf wäre eines Tages so wie Professor Snape Zaubertranklehrerin zu sein. Doch trotz sehr guter Leistungen in diesem Fach ist sie nie mit sich zufrieden.

Der Gedanke an ihren Vater ist es, der sie so ehrgeizig sein lässt. Dieser ist ein mieser Choleriker, der ca. jedes halbe Jahr seine Wutanfälle bekommt und es dann an seiner Frau oder auch seiner Tochter auslässt. Daher trägt Jennifer auch schon eine nicht gerade winzige Narbe vom Steißbein schräg aufwärts, die sie sich durch ein scharfes Küchenmesser kurz vor der Einschulung nach Hogwarts zugezogen hat, davon. Ihre Mutter schiebt die cholerische Ader ihres Vaters auf seine 'Krankheit' und daß er tatsächlich psychisch krank ist, steht ohne Zweifel fest. Jen hat daher ein gestörtes Verhältnis zu ihren Eltern. Einerseits liebt sie ihren Vater abgöttisch und würde so ziemlich alles tun, was er von ihr verlangt; andererseits jedoch beginnt sie allmählich einen Hass gegen ihn und ihre Mutter aufzubauen und das wiederum hat einen ziemlich verwirrenden Effekt auf die Heranwachsende. Als wären die Probleme, ein Teenager zu sein nicht schon groß genug...

So ganz ohne Kontakt zu ihren Mitschülern geht es allerdings nicht. Besonders in diesem Schuljahr trifft sie immer häufiger auf den 17jährigen Lester Bates, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, noch stolzer und arroganter als Jennifer zu wirken. Er ist ebenfalls ein Slytherin und verhält sich auch ganz danach.
Da beide scheinbar aus dem selben Holz geschnitzt zu sein scheinen, geraten sie immer, wenn sie sich treffen, aneinander. Jennifer vergleicht ihn häufig mit ihrem Vater. Vielleicht, weil sie an ihm am besten ihren Hass gegen den Choleriker auslassen kann. Allmählich jedoch beginnt Jen so etwas wie Sympathie für Lester zu entwickeln; schließlich sind ihre Schicksale nicht all zu weit voneinander entfernt. Eine Art Seelenverwandtschaft bandelt sich zwischen den beiden Schülern an. Und wieder steht Jennifer vor dem Zwiespalt ihrer eigenen Gefühle für eine Person...

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